Balkonverkleidung aus Markisenstoff

Baslkonverkleidung aus Markisenstoff

Traumimmobilie mit Balkonverkleidung

Unsere Familie besitzt seit mehreren Generationen ein Haus in ländlicher Idylle. Die Bauweise gilt heute als ungewöhnlich. Sie orientierte sich sehr an den Bedürfnissen seiner Bewohner und den damaligen Wohnformen. Vor sehr langer Zeit waren die Bewohner eines Hauses nicht nur die Menschen. Auch Tiere lebten im Hausinneren. Im Winter spendeten sie Wärme und im Sommer waren sie vor Nachstellungen sicher. Zumindest die Rassen, die nicht auf den Weiden standen. Am Geruch störte sich seinerzeit niemand. Alle rochen nach ihren Tieren. Verschiedene Umbauperioden hat das Haus mehr oder weniger unbeschadet überstanden. Zum Beispiel kamen einige Anbauten hinzu und die Tiere wurden in einen eigenen Stall umgesiedelt. Um den Wohnwert weiter zu steigern, kam es später in Mode, Balkone anzubauen oder Terrassen zu schaffen.

Auf einem der Anbauten befindet sich so eine Terrasse. Leider wurde die besonders windanfällige Hausseite für die Erweiterung gewählt. Bei widrigem Wetter ist es nicht angenehm, dort zu sitzen. Als wir das Haus von meinen Eltern übernahmen, wollten wir es sanieren und – wo möglich – in den historischen Zustand zurückversetzen. Es liegt in guter Lage an einer wichtigen Verkehrsachse. Wir wollten aus dem Vorhandenen das Optimum herausholen für ein Tagungshotel, das uns vor Augen schwebte. Das betraf auch die Dachterrasse.

Windschutz als Balkonverkleidung

Textile BalkonverkleidungZunächst dachten wir bei einer Balkonverkleidung ausschließlich an den Schutz vor kühlem Wind, der uns so häufig den Aufenthalt auf der Dachterrasse verleidete. Anfangs waren es ausrangierte Möbel, die zufällig an der richtigen Stelle standen und uns trotz böigem Wind einen netten Nachmittag bescherten. Sofort war eine neue Idee geboren: ein attraktiver Windfang würde uns viel Komfort bescheren. Schnell waren grobe Maße ermittelt und wir machten uns auf die Suche nach einem Hersteller. Was wir im Baumarkt angeboten bekamen, sagte uns nicht wirklich zu. Wir hatten langfristige Pläne. Die Balkonverkleidung war nur der Anfang. Später sollten noch weitere Sonnenschutzvorrichtungen folgen. Doch zunächst einmal wollten wir den Balkon als Freizeitoase nutzen und es uns dort so richtig gemütlich machen.

Markisenstoff in Hülle und Fülle

Wer sich zum ersten Mal mit dem Thema Balkon Sichtschutz beschäftigt, wird erstaunt sein, wie viele unterschiedliche Anbieter es gibt und welche Materialien als Balkonumrandung verarbeitet werden. Es müssen Hunderte sein. Bis dahin dachte ich, das Ausgangsmaterial besitzt in jedem Fall Blockstreifen und ist aus Baumwolle gewebt. Weit gefehlt! Schnell musste ich erfahren, dass Baumwolle zwar gute Eigenschaften für die Verarbeitung zur Balkonumrandung besitzt, allerdings nicht annähernd so gute Witterungsbeständigkeit aufweist wie andere Stoffe. Für manche Produkte kommt sie praktisch gar nicht infrage. Zum Beispiel für eine Gelenkarmmarkise, bei der das Markisentuch lange Zeit eingefahren bleibt. Schon Luftfeuchtigkeit kann zu Schimmelflecken führen. Wir erfuhren, dass PVC oder Acryl das ideale Material für eine dauerhafte Balkonverkleidung wäre, die lange kräftige Farben und praktisch kaum Verschleiß zeigt.

Balkonverkleidung individuell zusammengestellt

Um es vorwegzunehmen: Es gibt sie, die Markisenstoffen mit Blockstreifen, wie sie aus der Eiskrem-Werbung bekannt sind. Und tatsächlich sehen diese Designs gut aus. Nicht nur Blockstreifen, auch die sogenannten Multistreifen – eine sich wiederholende Abfolge unterschiedlich breiter und farbiger Streifen – können durchaus Liebhaber finden. Ein Markisenstoff hat es auch uns besonders angetan: ein Jacquard-Muster mit großen floralen Motiven, die nicht aufgedruckt, sondern eingewebt sind. Man versprach uns dafür höchste Farbtreue, die eine direkte Folge des Herstellungsprozesses ist. Das Garn wird nicht als Stoffbahn koloriert. Es ist spinndüsengefärbt. Dabei ist bereits das Ausgangsmaterial mit den Pigmenten vermischt. Unter hohem Druck wird die Masse durch eine Spinndüse gepresst. Es entsteht ein dünner und gleichmäßiger Faden, der den Farbton nicht nur außen trägt, sondern der ebenfalls im Querschnitt deutlich zu sehen ist. So konnte Dickson einen Markisenstoff entwickeln, der durch seine Webtechnik von beiden Seiten attraktiv anzusehen ist.

Gute Erfahrungen mit der Balkonverkleidung

Weiteren Windschutz für die Dachterrasse haben wir kurze Zeit später ebenfalls bei Hofsäß Sonnenschutz in Auftrag gegeben. Der Wind machte nämlich nicht an der Balkonumrandung halt, sondern wehte auch über das nun so wunderschön verkleidete Gitter hinweg. Eine Fächermarkise hat einen speziell auf die Tragkonstruktion zugeschnittenen neuen Bezug erhalten, farblich abgestimmt auf die Balkonverkleidung. Nachdem wir nun für unseren eigenen Komfort gesorgt hatten, wandten wir uns weiteren Projekten zu: Den ehemaligen Stall wollten wir zu einem Tagungsraum umwandeln. Dafür wurden über eine komplette Seite neue und große Fenster eingesetzt. Ein großzügiger und heller Raum entstand. Schon bald machten wir jedoch die Erfahrung, dass zu viel Licht bei Tagungen störend wirkt. Der Beamer braucht gedämpfte Beleuchtung, damit die Präsentationen sichtbar werden und im Raum selbst stiegen die Temperaturen stark an.

Wärmeschutz aus Markisenstoff

Zum Glück wussten wir schon einiges über Markisenstoffe und ihre unterschiedliche Lichtdurchlässigkeit. Für einen einheitlichen Anblick des Objekts schufen wir Markisen vor den Fenstern und versorgten die Räume zusätzlich mit Fenstermarkisen, die halbtransparent sind und viel vom blendenden Licht abhalten. Innen bleibt genug Licht vorhanden, um arbeiten zu können, aber insgesamt entsteht ausreichend Beschattung im Innenraum, um den Bildschirm vom Laptop oder das vom Beamer an die Wand geworfene Bild gut zu erkennen. Allein im ersten Jahr konnten wir durch den Wegfall der Stromkosten für die Klimageräte so viel Geld einsparen, dass sich die Investition schon bald rentiert. Ein individueller Druck auf den Markisen zeigt unser Logo und wirkt professionell.

Markisenstoff als Wetterschutz

Schon bald wollen wir mit dem Ausbau des Gästehauses beginnen, um Zimmer vermieten zu können. Im Sommer würden wir unsere Gäste gern im Garten zum Frühstück begrüßen dürfen. Platz genug ist da und in diesem Fall ist es einmal nicht der Wind, der uns die Sache erschwert und auch nicht die Sonne, die zu stark blendet: Der für die Frühstücksterrasse vorgesehene Platz liegt praktisch ganztägig im Schatten. Trotzdem wollen wir unseren Gästen einen Wetterschutz bieten und werden uns dafür voraussichtlich mit einem Sonnensegel aus Sunworker Crystal näher befassen. Mit dem Slogan »Lässt nichts durch außer Sonne« scheint es so, als hätte Dickson schon vorab alle Markisenstoffe für unser umfangreiches Projekt gefertigt. Hofsäß Sonnenschutz wird uns auch bei dieser Herausforderung durch Erfahrung und perfekte Ausführung begleiten. Und dabei fing alles mit einer Balkonverkleidung an …

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